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Frittlingen im Winter
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Wappen

Das Wappen der Gemeinde Frittlingen

Wappen Frittlingen (Hauptbereich)

Das Fleckenzeichen deutet darauf hin, dass Frittlingen als "Flecken" eingestuft war bzw. das Fleckenrecht besaß. Ein Flecken war quasi die Stufe zwischen Dorf und Stadt und entweder Gerichtsort oder mit Marktrecht ausgestattet.

1935 wurde dieses Fleckenzeichen als angeblicher Davidstern beanstandet. Die Gemeinde nahm damals das heute gültige Wappen an. Die obere Hälfte des Wappens erinnert mit ihrer dem Zisterzienserbalken ähnelnden Aufteilung an die frühere Zugehörigkeit zum Zisterzienserinnenkloster Rottenmünster. Die untere Schildhälfte enthält den Anfangsbuchstaben des Ortsnamens.

Weitere Informationen

Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, Rüstungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden.

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell über die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele bürgerliche Wappen nachweisen.

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